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13
November
2014

Shaka - Tobias Schwarz

#accessyourpotential

Shaka - Tobias Schwarz

Tobias Schwarz verbrachte im Sommer einige Wochen auf Fuerteventura und hat dort fleißig an neuen Moves gebastelt. Während diesem Trip sind auch einige Manöverclips entstanden und Tobi ist so nett uns in den kommenden Wochen ein paar Moves zur Verfügung zu stellen und gibt euch in der #AccessYourPotential by Tricktionary Move Series einige Tipps. Den Anfang macht eines der begehrtesten Manöver mit einer ordentlichen Portion Style – der Shaka

Tobi: „Ich springe den Shaka vielleicht seit drei, vier Jahren. Der Bewegungsablauf ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig da der Absprung – ähnlich wie beim Flaka – nicht wirklich aktiv über die Beine eingeleitet wird. Vielmehr musst du die Physik ausnutzen um hoch hinaus zu kommen. Das Manöver versteht sich wie die meisten Moves nicht als eine starre Bewegungsabfolge sondern das Zusammenkommen von vielen Impulsen.

Übe den Shaka anfangs am Besten mit viel Druck und über einen kleinen Chop. Gehe dazu auf leichten Raumwindkurs und visiere idealerweise eine steile Welle in Luv an. Dann das Segel mit leicht gestrecktem Vorderarm nach hinten bewegen und die Fersen in die Luvkante deines Boards pressen. Gehe mit deinem Gewicht über die Brettmitte , überziehe dein Rigg mit der Segelhand und lasse das vordere Bein dabei gestreckt.

Daraus folgt das „Katapult“ –  Lege das Segel auf den Wind - Mastarm strecken und dabei über die Schulter blicken (Kopf lenkt – Hüfte/Körper dreht mit) – Beine impulsiv nachziehen.

Mit etwas Übung fliegst du nach Luv. Halte dann das Gewicht noch über dem Mast und unterstütze die Drehung durch sanftes Öffnen mit deinem Segel. Die Ausleitung geht dann fast wie von selbst – das richtige Verhältnis zwischen Segelöffnung und Vorlage solltest du, wenn du den ersten Teil gemeistert hast, vergleichsweise schnell draufhaben.

Fehler:

1.   Auf zu starkem Raumwindkurs abspringen  – die Rotation scheitert, da zu viel gecarvt werden muss.

2.  Der sehr komplexe Bewegungsablauf hat zur Folge dass man dazu neigt die Bewegungen zeitversetzt auszuführen – der Shaka ist aber eine flüssige Bewegung. Das Gefühl dafür wirst du mit der Zeit bekommen. Gib nicht auf

3.  Am Anfang endet der „Shaka“ oft in einem Shove-It mit Landung auf dem Segel da zuviel Druck auf der hinteren Hand  und dein Körpergewicht auf dem Segel/Mast ist. Das genaue Gegenteil ist eine Überrotation mit Landung auf dem Ohr – wobei dass schon als positive Annäherung an den Move zu werten ist.

Fazit: Der Shaka ist ein sehr komplexer Move mit langer Lernzeit und hohem Frustrationsfaktor. Dennoch gilt wie bei sovielen Moves: Einmal erlernt wird's nur noch besser und du kannst ihn nahezu allen Bedingungen springen. Gerade bei Überpower ein echter Blickfang.

Allgemeiner Trugschluss: Der Shaka ist nicht unbedingt auf deiner Flaka-Seite leichter zu erlernen.  Viel Erfolg beim Üben wünschen euch Tobi Schwarz und Tricktionary“

Tags: accessyourpotential, freestyle, shaka, tricktionary, windsurfing

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